Als ich damit begann, die Lehre von der Erschaffung meiner Realität (Was ist Reality Creation?) zu erforschen, hatte ich manchmal Skrupel, denn ich erkannte, dass meine Macht (wenn das alles wirklich funktioniert) unbegrenzt ist. Ebenfalls meine Verantwortung. Das gefiel mir erst nicht und auch die Menschen, mit denen ich über die Theorien alá Gedanken werden Wirklichkeit gesprochen habe, rieten mir davon ab, mein Leben in die Hand zu nehmen und so acht-los durch die Welt zu ziehen.
Ich bin heute froh, dass ich diese “nett gemeinten” Ratschläge nicht beherzigt habe, sondern mit einer “Jetzt-erst-recht-Einstellung” frisch ans Werk ging. Ich erforschte mein Bewusstsein oder eher gesagt: Ich erforschte das winzige Bewusstsein, von dem ich glaubte, es sei schon lange sehr weit entwickelt. Wie sehr ich mich täuschte, denn ich war indoktriniert und verbohrt, ängstlich und nicht mutig genug, um mich wirklich mit Reality Creation zu ent-wickeln…
Um schließlich auf das eigentliche Thema zu kommen: Nein, Reality Creation ist weder gefährlich für dich selbst als Creator (Erschaffer) noch für deine Umwelt. Natürlich bedeutet deine Macht Verantwortung gegenüber anderen, die (noch) nicht bereit für eine Ent-wicklung sind! Ich hatte zu Beginn Angst vor dieser Verantwortung, heute weiß ich sie als etwas Wunderbares zu schätzen. Meine Fähigkeit, die Welt nach meinen Wünschen zu gestalten, ist nicht gefährlich – wer wünscht sich schon freiwillig schlechte Dinge, Erlebnisse oder Erfahrung? Richtig, niemand!
Auf meiner bisher 3-jährigen Reise durch den “Reality Creation Dschungel” ist mir aufgefallen, dass tatsächlich die meisten Menschen so etwas wie Angst verspüren, wenn ich ihnen von diesen Ideen, Philosophien und Techniken rund um das Thema Reality Creation erzähle. Die Gefahr geht jedoch – wie das meistens der Fall ist! – nicht von der Sache oder von mir aus, sondern von der sogenannten Matrix, die uns viel zu oft Dinge einflüstert, die viel gefährlicher sind als das Spielen mit der Realität…
Realität ist formbar. Wie Knetgummi zum Beispiel. Wir können damit einen Baum kreieren und danach wieder zu einem unförmigen Klumpen zusammendrücken. Danach können wir auch eine Schildkröte oder ein Flugzeug damit formen – letztlich werden wir die Knetmasse wieder in ihren ursprünglichen Zustand bringen, indem wir an ihr herumdrücken, bis die Figur nicht mehr erkennbar ist.
Das gerade genannte Spielzeug ist deine Realität – du merkst es jedoch nicht. Oder doch? Reality Creation ist quasi eine effektive Anleitung für selbst-bewusste Menschen wie wir es hoffentlich sind, die lernen möchten, wie sie ohne Verlustangst neue Figuren “kneten” können. Die Gefahr liegt nicht in der Lehre, sondern im jeweiligen Schüler. Du siehst also, dass Reality Creation in keinster Weise gefährlich ist ;-)


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