Du bist nicht depressiv. Du bist schlecht gelaunt, du hast Angst vor der Zukunft oder möchtest dein Leben verändern, weißt jedoch nicht wie. Du bist nicht depressiv. Oder glaubst du das wirklich? Das ist nämlich der springende Punkt: Wenn du fest daran glaubst und immer wieder daran denkst, dass du depressiv bist, dann wirst du genau das! Eventuell sagen auch andere Menschen um dich herum, dass du depressiv bist – vielleicht glaubst du das, weil sie es sagen…
1. Verstehe deine Depression
Eine Depression (lat. deprimere “niederdrücken”) ist ein starkes Gefühl der Niedergeschlagenheit. Der lateinische Wortlaut “niederdrücken” verdeutlicht das nochmals. Frage dich also, was dich herabdrückt. Vielleicht ist es dein Job, dein Partner oder dein Aussehen. Der erste Schritt zu einem glücklichen Leben (raus aus den Depressionen!) ist dein Verständnis für dein Problem.
2. Denk’ an etwas Schönes
Manchmal spreche ich mit Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass sie keine Freude mehr empfinden können. Wenn ich ihnen empfehle, einfach mal spontan an etwas Schönes zu denken, dann winken sie ab und suhlen sich weiter in ihrer schlechten Laune. So, als ob es keine Alternative gäbe – allerdings gibt es immer wenigstens eine Alternative.
Was findest du schön? Sei ehrlich! Verhalte dich nicht so, wie man es von depressiven Menschen erwartet, sondern sei ehrlich. Wenn du an etwas Schönes denkst, dann ist das schön. Lass’ dir nicht von deinen angestauten, negativen Gefühlen etwas anderes vortäuschen!
3. Verhalte dich wie ein glücklicher Mensch
Dieser Ratschlag mag wie ein Tritt in die Magengrube wirken; dennoch möchte ich dich dazu ermutigen, dir vorzustellen, wie sich dein Leben verändern würde, wenn du glücklich wärst. Egal wie schlecht es dir jetzt gerade geht: Ein paar Sekunden träumen schaffst auch du ;-)
Wenn du beispielsweise denkst, dass du als glücklicher Mensch wahrscheinlich gern unter Menschen bist, dann verhalte dich dementsprechend: Misch’ dich unter’s Volk, wie man so schön sagt! Schau’ dir die Menschen um dich herum an? Meinst du, dass alle glücklicher sind als du? Wahrscheinlich nicht. Das spielt jedoch keine Rolle.
Es geht nur darum, dass DU DICH GUT FÜHLST. Wenn dir deine Vorstellungskraft dabei hilft, dann nutze eben diese Vorstellungskraft.
4. Trenne dich vom Unglück
Oft sind Menschen depressiv, weil sie mit anderen, ebenfalls depressiven Menschen ihre Zeit verbringen. Stell’ dir vor, dass du in einem Loch festsitzt und nicht mehr heraus kannst. Deine niedergeschlagenen “Mitstreiter” werden dir nun nicht helfen können, weil sie sich ständig darüber beklagen, selbst in einem dieser tiefen Löcher zu sitzen. Somit helft ihr euch nicht gegenseitig, indem ihr schlechte Stimmungen und Gedanken austauscht – im Gegenteil: Ihr grabt euch noch tiefer in das Unglück.
Die Lösung: Trenne dich vom Unglück. Wenn es also nötig ist, dann trenne dich von den negativen Einflüssen. Trenne dich auch von anderen niedergeschlagenen Menschen – zumindest solange, bis wenigstens du aus deinem Loch herausgeklettert bist. Dann nämlich bist du in der Lage zu helfen. Vorher bringt das leider nichts!
5. Vergiss deine Depression
Die größte Schwierigkeit, die sich aus Depressionen ergibt ist eigentlich ganz einfach zu verstehen:
- Du bist niedergeschlagen
- Folge: Du denkst, du seist depressiv
- Folge: Du fühlst dich irgendwann depressiv
- Folge: Andere denken, du seist depressiv
- Folge: Andere fühlen, dass du depressiv bist
- Folge: Andere werden selbst depressiv
- Alternative: Du triffst “plötzlich” vermehrt depressive Menschen
- Folge: Du bewegst dich im Kreis, alles und jeder ist niedergeschlagen
- Folge: Du denkst, du brauchst professionelle Hilfe
- Folge: Andere denken, du bräuchtest professionelle Hilfe
- Folge: DU BRAUCHST JETZT…
Verstehst du, was ich meine? Dadurch, dass sich für die meisten depressiven Menschen alles nur noch um schlechte Gefühle und Niedergeschlagenheit dreht, besteht ihr Leben aus eben jenen Dingen. Es bleibt nichts Schönes mehr übrig…
Die Lösung: Vergiss deine Depression. Wenn du nicht mehr ständig denkst, du seist depressiv, dann fühlst du dich bald auch nicht mehr so. Die Folge: Andere denken es nicht mehr und andere denken nicht mehr, dir helfen zu müssen. Der Teufelskreis ist also durchbrochen.
Das ist deine Chance :-)
Viel Glück!
Erschaffe deine eigene Welt ♥
Dieser Beitrag wurde von F.Kreijmborg geschrieben und mit dem Wunsch veröffentlicht, dein Bewusstsein zu erweitern!
